Mittwoch, 3. Juli 2013

Spielen im Dreck

Da durften die Jungs mal für artgerechte Bewegung ihrer Moppeds sorgen.
Zusammen  mit Jürgen ging es in das Offroadgelände Bilstain in Belgien. Ein wirklich schönes Gelände mit steinigem Untergrund. Dort können Offroad- und Trial-Parcours befahren werden und zudem ist auch eine Supermoto-Strecke vorhanden. Am besten schaut man selbst mal auf die Website:  http://www.rdmcbilstain.be/


Jürgen mit seinem Erdferkel


Über Stock und Stein ging es erst parallel zum Fluss auf dem Hauptpfad entlang. Von diesem erreicht man alle Stellen im Gelände. Nach einer kurzen Verschnaufpause von der Anfahrt wollten wir über die leichte nördliche Route das Gelände erkunden. Mit dem langen Steilhang hatten wir allerdings nicht gerechnet und ich konnte gleich mal ausprobieren, wie man an einem Steilhang anhält.
Da der rechte Fuß dann doch auf den Boden musste hieß es Motor aus, einkuppeln und in eine neue Position umsortieren. Mit der betätigten Hinterradbremse konnte ich wieder anfahren und zum nächsten Absatz klettern. Mit guten 170kg, die unter einem wegrutschen wollen, fängt man im Sommer doch ganz schön an zu schwitzen. :)

Den Rest der Zeit haben wir noch die verschiedenen Strecken, also die schon besser befahrbaren Bereiche ausprobiert und dabei alle Schlammlöcher mitgenommen. Jürgens Erdferkel hat wirklich jedes Schlammbad genossen. Bei mir war es irgendwann auch egal wie viel Erde ich mitschleppe.


Parkposition erreicht

Nach einer Pause ging es dann noch auf einen Trail-Pfad. Aber wie erwartet war nach einer Weile Schluss, da nur noch eine sehr schmale Spur zwischen dicken Steinbrocken den Hang hinauf führte.
Meine Maschine konnte ich schon vorher in einer Spur mit einem kleinen Baumstamm ohne Seitenständer abstellen. Das große Hindernis liegt dabei noch auf der anderen Seite mit etwas Entfernung zu uns. So siehts ja noch harmlos aus. ;)


Übersichtstafel über das Gelände in Bilstain

Abschließend lässt sich sagen, dass sich der Heidenau K60 gut im Gelände gemacht hat und immer Traktion geboten hat. Durch den gekürzten Federweg und der tief liegenden Befestigung des Hauptständers gab es doch öfter Bodenkontakt als mir lieb war. Dafür soll das Fahrwerk noch auf die alten Federwege zurückgerüstet werden. Der Lenker sitzt für das Fahren im Stehen zu niedrig und sollte auch noch nach oben verlagert werden. Die breiten Krallenfußrasten geben dafür aber einen sicheren Stand.

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